Reiseblog

Die Heimat des Abenteurers ist die Fremde.

Auf der längsten Zypressenallee nach Bolgheri

 

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Am nördlichen Beginn der Maremma, auf der antiken "Via Aurelia", biegt man links in die mit «Bolgheri» beschilderte kerzengerade, auf der ganzen Welt einmaligen Zypressenallee.

Diese Allee entstand 1841 als Verbindungsstrasse zur neu renovierten und verbreiterten "Via Aurelia", der heutigen SS 1. Heute säumen noch etwa 2500 grosse Zypressen die Strasse.

Diese schnurgerade Strasse führt direkt zum seit ungefähr 200 Jahren fast unverändert gebliebenen Städtchen hinauf. Der wie eine Festung angelegte Ort, halb Dorf, halb feudaler Herrensitz der Grafen "della Gherardesca", geht in seiner heutigen Gestalt auf das 16.Jh. zurück.

Bolgheri kann aber auch über die «Strada del Vino» erreicht werden. Diese Strasse führt von «Bibbona» aus durch die vielen Weinberge, durch Wald und riesige Ländereien der "Antinoris", denen mittlerweile der grösste Teil des Landes hier gehört. Das Dorf ist sehr sauber gehalten, und wird von den Einwohnern liebevoll gepflegt und ist lieblich mit vielen Blumen geschmückt.

Weltbekannt und entsprechend rar ist der aus Bolgheri stammende «Ornellaia», und nicht vergessen darf man den «Sassicaia», die als edelste Weine Italiens gelten. Degustationen im Dorf möglich!

 

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Das heute noch bewohnte Schloss am Ende der rund 5 km langen Zypressenallee ist auf der linken Seite der hohen Stadtmauer. In der Allee wurden damals vom Grafen Guido Alberto 2540 Zypressen gesetzt. Die ersten Bäume wurden per Schiff in den Hafen von San Vincenzo und dann mit Ochsenkarren an die Alleestrasse gebracht.

Durch das einzige bogenförmige Tor hat man Zugang zum Ort Bolgheri, durch welches eine autofreie "Hauptstrasse" führt. Links vom Tor, steht das mit seinen roten Backsteinen gemauerte Kastell. Gleich rechterhand findet man die Kirche "Jacopo e Cristoforo", in der nach wie vor katholische Messen zelebriert werden. Überall im und ums Dorf findet man uralte Oliven- und riesige Zypressenbäumen.

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