Marokko - ein Fazit

Nach der Ankunft in Tanger Med waren wir etwas zurückhaltend und wussten noch nicht genau, was wir von diesem Land halten sollten.

Wir erlebten es von mystisch bis märchenhaft, die spezielle Architektur, prunkvolle Königsstädte, hilfsbereite Menschen, Tajine, Couscous, bunte Mosaike, in blaugetünchte Städte, quirrlige Märkte, Souks, orientalische Gewürze - egal ob Du ein Kultur- oder Naturliebhaber bist, Marokko ist definitiv eine Reise wert.

5.1.2019
Nach Tanger Med und mit der Fähre nach Algeciras

Heute geht es um 9:00 Uhr los in Richtung Tanger Med zur Fähre. Wir fahren durch bergige Landschaften und durch verschiedene Dörfer und Städchen. Hier hat man z. Teil das Gefühl, dass es reichere Orte sind. Es hat eine bessere Infrastruktur und fast kein Plastikmüll. Wir kommen zum Meer uns sehen bereits Ceuta - das ist eine spanische Stadt an der marokkanischen Küste und der Strasse von Gibraltar mit etwa 84.959 Einwohnern. Ceuta gehört als spanische Exklave zur EU.

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In Tanger Med kaufen wir uns mit den letzten Dirham nochmal eine Tajine und tanken das Wohnmobil voll. Ein Liter Diesel kostet hier umgerechnet ca. 90 Rappen.

4.1.2019
Chefchaouen

Am letzten Tag in Marokko machen wir am Morgen einen Spaziergang in die Berge hinter dem Campingplatz. Es liegt hier sehr viel Plastik und sonstiger Müll herum. Bei den Häusern haben die Bewohner so viele Sachen herumliegen, dass sich unsereins nicht wohlfühlen würde, hier zu leben. Das für uns unbegreifliche daran ist die Tatsache, dass vieles davon für die Menschen hier gar kein Müll ist. Hier kann man alles brauchen - alles wird irgendwie verwertet, oder man versucht es zu Geld zu machen. Wir sehen Kinder, die nach brauchbaren Dingen suchen und betteln.

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Viele leben auch von den hier illegalen Cannabisplantagen und überall versuchen die Menschen, etwas Stoff zu verkaufen.
Klar, dass wir uns hier nicht wohl fühlen und schon nach etwa drei Kilometern wieder wenden.

3.1.2019
Chefchaouen

Wir haben hier schon viele farbenprächtigen Märkte und Städte gesehen. Ein ganz besonderes Juwel ist die Stadt Chefchaouen, die komplett in blaue Farbe getünkt ist.
Die verträumte Stadt im Rif-Gebirge überzeugt nicht nur mit ihren einzigartigen blauen Häusern, sondern auch mit einer Gelassenheit, die geradezu ansteckend ist. Vielleicht liegt es ja an den vielen Cannabis Plantagen, von denen es in diesem Gebiet ganz viele gibt. Hie und da wird man von einem Händler angesprochen, ob man etwas zum Rauchen kaufen möchte.

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2.1.2019
Fahrt ins Rif-Gebirge nach Chefchaouen

Heute geht es weiter in Richtung Chefchaouen. Dabei brauchen wir für die weniger als 200 km ungefähr 4.5 Stunden.
Die Strassen sind hier etwas rauh und vor allem bei Gegenverkehr kann es ziemlich eng werden.

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Wir kommen im Camping Azilan oberhalb der Stadt Chefchaouen an.

1.1.2019
Neujahr in Fes

Fès ist mit rund einer Million Einwohnern die drittgrösste Stadt Marokkos. Sie ist neben Marrakesch, Meknès und Rabat die älteste der vier Königsstädte des Landes.

Wir nehmen den 11 Uhr Shuttlebus in die Stadt und verbringen den Tag in der Medina von Fes.

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Der Fahrer empfiehlt uns auf der Hauptstrasse zu bleiben, da man sich sonst in den Gässchen sehr leicht verirren könne.

31.12.2018
Aufbruch in die Königsstadt Fes

Am Silvestermorgen machen wir uns gleich bei Tagesanbruch auf den Weg nach Fes.

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Wir fahren durch wunderbare Landschaften und durch die Stadt Khenifra.

30.12.2018
Cascades d'Ouzoud

Heute machen wir einen Spaziergang zu den schönsten und höchsten Wasserfällen Marokkos.

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29.12.2018
Von Agadir nach Ouzoud

Frühzeitig brechen wir auf und steuern gleich die Autobahn in Agadir an, da wir eine lange Fahrt vor uns haben.

Zuerst müssen wir nochmal in Agadir durch die Stadt fahren und dann geht es weiter über die Autobahn Richtung Marrakesch. Dort müssen wir nochmal durch die Stadt fahren.

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Wir fahren wieder durch schöne Landschaften und staunen immer wieder über die Fahrzeuge, die man hier sieht.

28.12.2018
Ein Tag in Agadir

Heute fahren wir mit dem Taxi nach Agadir und verbringen den Tag am Strand. Die Hafen- und Industriestadt ist nach dem Erdbeben 1960 völlig zerstört und neu aufgebaut worden. Die Stadt hat nicht das orientalische Flair wie das restliche Marokko. Agadir ähnelt eher einer europäischen Badedestination als einer typischen Stadt Marokkos. Auch die Leute sind hier westlicher gekleidet und fast jedes Restaurant besitzt eine Alkohollizenz.

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27.12.2018
Auf dem Weg nach Agadir

Heute fahren wir in Richtung Agadir.

Die Fahrt führt uns auf einer schmalen Landstrasse durch wunderschöne Landschaften. Es ist das Argan Gebiet. Soweit das Auge reicht, hat es Arganbäume und viele Menschen mit Ziegen und Eseln die bei der Ernte sind. Alle paar Kilometer hat es Verkaufsstände mit Arganprodukten. Die Leute winken mit den Ölflaschen und preisen ihre Produkte an.

Einige Kilometer weiter kommen wir in das Gebiet, wo Bananen angebaut werden. Links und rechts hat es grosse Bananenplantagen. Dann sehen wir von weitem bereits das Meer.

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Wir steuern den Camping Imourane Atlantica Park an.

26.12.2018
Noch ein Tag in Essaouira

Weil es uns hier so gut gefällt, bleiben wir noch einen weiteren Tag. Wir laufen in die Stadt und geniessen das bunte Treiben. 

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Einige Male werden wir zu Tee eingeladen und plaudern mit den Menschen, die sehr freundlich und hilfsbereit sind.

25.12.2018
Essaouira - für uns bisher die schönste Stadt

Am nächsten Tag fahren wir mit dem Camper nach Essaouira in die Stadt und gehen dort auf einen zentral gelegenen Campingplatz Sidi Magdoul, damit wir ohne Taxi in die Medina gehen können. Der Camping ist sehr marokkanisch - will heissen, nicht besonders toll. Von unserem Platznachbarn werden wir gleich vorgewarnt, dass es auf dem ganzen Campingplatz nur eine warme Dusche gibt, und die befindet sich im Herrenklo.... Gut haben wir heute morgen bereits geduscht.

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Essaouira bedeutet die „Eingeschlossene“, was wohl an der heute noch vollständig erhaltenen Stadtmauer liegt, die die Medina umgibt und einst von den Portugiesen erbaut wurde.

24.12.2018
Auf nach Essaouria 


Heute nach dem Frühstück fahren wir in Richtung Essaouira.

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Die Fahrt führt uns durch wunderschöne Landschaften und ganz interessante Dörfer. Es ist kaum zu fassen, wie einfach die Menschen hier leben. Einige Ortschaften haben mehr Esel- und Pferdekarren als Autos.

23.12.2018
Ruhetag im Camping Le Relais

Heute machen wir einen Ruhetag auf unserem Camping Le Relais. Es ist ein schön angelegter 4 Sterne Camping und für marokkanische Verhältnisse ganz ok.

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Auf dem Souk in Marrakesch haben wir wunderschöne Handwerkskunst gesehen. Wenn man sich aber die Duschen ansieht, dann merkt man, dass hier Fachkenntnisse fehlen. Die Duschen sind nicht nur schlecht montiert - sondern auch noch verkehrt rum. 😊😊😊

22.12.2018
Marrakesch Medina, Souk und Nachtleben

Ja – da sind wir – in Marrakesch.

Wir haben schon so viel davon gehört, aber man muss es einfach erlebt haben. Es ist extrem spannend und fühlt sich an, als ob man in einem Ameisenhaufen sitzt. Und als Landei muss man sich danach mindestens einen Tag erholen und die vielen Eindrücke noch mal Revue passieren lassen, sortieren und verarbeiten.

Ein Taxi hat uns erstmal von unserem Campingplatz ins Zentrum von Marrakesch gefahren. Das erste Ziel, der Souk im Zentrum der Stadt.

Der Souk von Marrakesch, so sagt man, ist der grösste Bazar in ganz Afrika. In den meist überdachten Gassen dringen wir in das Labyrinth der vollgestopften Läden, Werkstätten und Stände ein. Von etwa zehn Uhr morgens bis zehn Uhr abends herrscht hier wuselige Betriebsamkeit. Der Basar ist aufgeteilt in Quartiere für bestimmte Güter, hier wird mit Textilien, Schmuck oder Lederprodukten gehandelt, dort hält man Holzarbeiten, Gewürze, Früchte, Teppiche oder Eisenwaren feil. Auch lebende oder tote Tiere werden angeboten.

21.12.2018
Abfahrt vom Camping Ocean Bleu nach Marrakesch

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Unser nächstes Ziel ist die Domain Le Relais in Marrakesch. Um 10:30 Uhr düsen wir los und kommen nach ca. 4 Stunden und 260 km gut an. Auf der Fahrt tanken wir nochmals nach. Der Dieselpreis in Marokko liegt unter einem Franken. Jetzt geht es etwas weg von der Küste durch schöne Landschaften ins landesinnere Richtung Marrakesch.

20.12.2018
Ruhetag - chillen und grillen

Am gestrigen Tag haben wir sehr viel erlebt und gesehen. Nach den vielen Eindrücken und dem hektischen, quirligen Tag lassen wir das ganze etwas sacken und gönnen uns heute einen Ruhetag.

Gestern Abend kam ein Fischverkäufer auf den Platz und wir haben ihm zwei Brassen abgekauft. Die wollen wir heute grillen.

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19.12.2018
Casablanca - Moschee und Medina

Nachdem wir uns auf dem Campingplatz Ocean Bleu in Mohammedia gemütlich eingerichtet haben, unternehmen wir heute einen Ausflug nach Casablanca und möchten uns die schönsten Plätze zeigen lassen. Wir bestellen ein Taxi und werden für 400 Dirham, das sind umgerechnet 40 Franken, zu viert den ganzen Tag herumchauffiert.
Pünktlich um 10 Uhr holt uns der Fahrer ab.
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Zuerst fahren wir zur grossen Moschee Hassan II und schauen uns dieses beeindruckende Bauwerk an. Es ist eine der grössten Moscheen und Ihr Minarett ist mit 210 Metern Höhe das derzeit höchste Minarett und das höchste religiöse Bauwerk der Welt. Sie wurde anlässlich des 60. Geburtstags des damaligen marokkanischen Königs Hassan II. erbaut und 1993 fertiggestellt.

18.12.2018
Von Tanger Med nach Mohammedia

Ab heute sind wir in Begleitung von Quilmes unterwegs. Gestern Abend sind Cynthia und Willy angekommen. Wir konnten uns per Funk verständigen und die Koordinaten von unserem Übernachtungsplatz austauschen. So konnten sie uns gut finden, obwohl es schon dunkel war.

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17.12.2018 
Ankunft und Zollabwicklung

Heute sind wir um ca. 10:00 Uhr vom Camping Cabopino in Marbella abgefahren. Nach ca. 1.5 Stunden sind wir in Algeciras im Fährhafen angekommen. Dort stehen einige schlitzohrige Männer herum, die beim Einweisen und beim Ticketkauf helfen und die Touristen abzocken wollen. Zum Glück haben wir in verschiedenen Foren schon davon gehört und ihm nicht so viel gegeben, wie er verlangt hat. Er schimpfte lautstark, dass wir seine Kommission bezahlen sollen. Ich habe ihm gesagt, was er für zwei Minuten Arbeit verlangt, dafür müsse man bei uns eine Stunde arbeiten und sind weitergefahren. Wir hörten noch eine Weile sein Rufen: «Kommission, Kommission…».

Dann sind wir durch den spanischen Zoll gefahren und dort gibt es glücklicherweise nur noch offizielle Mitarbeiter und keine Gauner. Dort haben wir mit einem netten Spanier gesprochen, der in Marokko wohnt. Er hat uns ein paar Tipps gegeben und uns auch gezeigt, wie man auf dem Schiff während der Überfahrt die Zollformalitäten erledigt.

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16.12.2018
Wir starten Richtung Afrika

Von Javea starten wir um 10:30 Uhr mit dem Wohnmobil Richtung Süden.

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Wir fahren über Murcia und Lorca und dann "hinten rum" über Baza, Guadix und Grandada. Die Landschaft hier ist wunderschön und sehr abwechslungsreich. 

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