4.1.2019
Ein Ruhetag in Chefchaouen

Am letzten Tag in Marokko machen wir am Morgen einen Spaziergang in die Berge hinter dem Campingplatz. Es liegt hier sehr viel Plastik und sonstiger Müll herum. Bei den Häusern haben die Bewohner so viele Sachen herumliegen, dass sich unsereins nicht wohlfühlen würde, hier zu leben. Das für uns unbegreifliche daran ist die Tatsache, dass vieles davon für die Menschen hier gar kein Müll ist. Hier kann man alles brauchen - alles wird irgendwie verwertet, oder man versucht es zu Geld zu machen. Wir sehen Kinder, die nach brauchbaren Dingen suchen und betteln.

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Viele leben auch von den hier illegalen Cannabisplantagen und überall versuchen die Menschen, etwas Stoff zu verkaufen.
Klar, dass wir uns hier nicht wohl fühlen und schon nach etwa drei Kilometern wieder wenden.

Wir wandern nochmal in die Medina von Chefchaouen und treffen uns am Nachmittag im Ort zum Mittagessen mit unseren Freunden. Das Land und die Menschen haben uns sehr nachdenklich gemacht und beeindruckt.

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